Präambel

Berliner Psychologen haben am 3. August 1999 einen Verein gegründet. Er trägt den Namen

Berliner Psychologische Gesellschaft e. V.

Es ist Aufgabe dieser Gesellschaft, die Angewandte Psychologie in Berlin zu fördern und sie zum Nutzen der Allgemeinheit zu verbreiten.

In Berlin bestand eine alte und bewährte Psychologietradition, die durch den Nationalsozialismus und die damals einsetzende Vertreibung vieler, insbesondere jüdischer Psychologen aus Deutschland, sowie durch die Spaltung der Stadt und durch die insulare Lage des Westteils von Berlin in der Nachkriegszeit unterbrochen wurde. An diese Tradition will die Gesellschaft anknüpfen und empfindet es als ihre Aufgabe, zur Auseinandersetzung mit der Psychologiegeschichte aufzurufen.

Außerdem will die Berliner Psychologische Gesellschaft psychologische Erkenntnisse und Erfahrungen vermitteln, die praxisrelevant sind. Die Gesellschaft will damit der Angewandten Psychologie neue Anwendungsfelder erschließen und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung darüber eine Basis bieten.

Die Gesellschaft besitzt keine Eigenmittel. Sie wird sich insbesondere aus Mitgliedsbeiträgen und mit Hilfe von Spenden und Zuwendungen aus Stiftungsgeldern finanzieren. Ihre Arbeit ist gemeinnützig.

Allen, die an der Verbreitung der Psychologie interessiert sind und die sich ihrer Bedeutung für das Wohl der Allgemeinheit bewusst sind, lädt die Gesellschaft zur Mitwirkung ein. Sie ist der Überzeugung, dass Berlin dafür der richtige Ort ist.